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Ein behindertes Kind? Ich will das nicht.

Eintrag 5

Die Gedanken kreisten, die Gefühle spielten verrückt... ein behindertes Kind, das geht doch nicht. Wie sollten wir das schaffen? Wir haben ja noch zwei Kleinkinder und jetzt das Dritte.... so viel Aufmerksamkeit auf einmal und unsere anderen Jungs... hätten keinen Platz mehr? Ist das so?

Und mein kreatives Wirken in meiner Kreativen Oase, all die wunderbare Arbeit für meinen eigenen Kinderonlineshop... alles für die Katz? Kann das echt sein? Mein Mann und ich hätten ja auch sicher keine Zeit mehr für einander, wenn wir uns um ein Kind mit einer Behinderung kümmern müssten.
Das geht doch alles nicht! Ich will das nicht! Wieso all diese beängstigenden Gedanken und Gefühle.
Meine Gefühlspalette von Wut bis Hilflosigkeit spürte ich in meinem ganzen Körper und es machte mich fix und fertig.
Und dieses Warten kam mir so unendlich Lange vor und ich stell mir immer und immer wieder das schlimmste vom schlimmsten vor. Nur, war die Unklarheit was mit dem Baby los ist das schlimmste oder das Endergebnis aller Test, das Definitive, der Tatsache ins Auge blicken zu müssen, der Sprung ins Ungewisse...?
Ich wollte endlich Klarheit, wissen wie es weiter geht... am liebsten aufwachen aus diesem Albtraum.

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