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Jetzt bin ich auch noch krank

Eintrag 64

Nun sitz ich da, verkrügelt und angeschlagen. Seit Sonntag wie aus dem Nichts eine komische Magendarmgeschichte eingefangen und ich frag mich echt was das soll. Krank sein, dass geht jetzt auf gar keinen Fall oder ist das einfach die viermonatige Anspannung, die sich zeigt und nachlässt?

Klar, der Stress, der Sturm nimmt ein Ende und wir dürfen Mattia voraussichtlich in wenigen Tagen nach Hause nehmen. Weihnachten zu fünft, das schönste Geschenk ever. Wie geil ist das!
Unsere Wundertüte hat echt Gas gegeben. Er ist zwar immer noch eine kleine Portion dafür voller Lebenskraft und Liebe.
Ich freue mich sehr unseren Sonnenschein endlich bei uns haben zu dürfen und doch habe ich Respekt, irgendwie Angst nicht alles unter einen Hut zu bringen, als Mama zu versagen, den drei Jungs nicht gerecht zu werden und Weihnachten anders zu gestalten als geplant, spontaner und flexibler.
Ich switche zwischen Freude und Angst hin und her und frage mich wieso. Ich habe mir ja nichts sehnlicher gewünscht als das Mattia nach Hause kommen darf und jetzt mache ich einen auf Panik. Bin ja echt nicht normal.... Nun gut,
diese saublöde Angst hatte ich auch als unser zweiter Sohnemann auf die Welt kam und ich glaube, das ist normal oder?
Es muss noch einiges organisiert werden und das Austrittsgespräch steht schon bald vor der Tür. Wir wurden von Fachleuten betreffend Stomapflege geschult und werden bis auf weiteres von der Kinderspitex unterstützt.
Auch wenn Weihnachten ist und alle einander besuchen.... wir werden die Zeit als vollständige Familie geniessen, alles schön ruhig und langsam angehen und nicht irgendwelchen Verpflichtungen nachhampeln! Für Elio und Marlon wird es auch eine grosse Veränderung, wenn Mattia nach Hause kommt und sie brauchen Zeit mit Mama und Papa um ihren kleinen Bruder willkommen zu heissen und zwar ohne jeglichen Stress. Die Nächte werden unruhiger, Schlafmangel lässt grüssen, Milchabpumpen geht weiter und und und aber wir schaffen das mit links😜.
Wichtig ist: Achtsam sein, damit sich alle 5 wohlig fühlen.
Wenn Mattia definitiv zu Hause ist, dann schreie ich ein Judihui in die Welt hinaus. Ihr hört von mir.

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