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Mein Gefühlsbarometer schlägt nach unten aus

Eintrag 70

Es hört einfach nicht auf. Mein Gefühlsbarometer schlägt nochmals tief nach unten aus. Das heutige Gespräch im Kinderspital war zwar ein wunderbares Miteinander, was mich sehr freute und doch bin ich erneut am Heulen, denn Land in Sicht... nicht bei uns.

Mattia trinkt und trinkt und trinkt...nimmt trotzdem ab. Was oben rein geht, geht bei der Stomie zu viel raus, wird somit nicht verdaut. Sein Darm ist durch seine Nec einfach nicht mehr optimal und braucht Zeit.
Der heutige Entscheid, dass er stationär bleiben muss, bricht mir das Mamiherz, nur dieses Mal habe ich keine Energiereserven mehr. Mattia wird vorerst künstlich ernährt, "aufgebäppelt", damit er nicht verhungert und er an Gewicht zunehmen kann. Es nimmt kein Ende, wir machen eine weitere Runde im Spital und dieses Mal ohne jegliche Energiereserven von Severin und mir. Wir sind am Anschlag und brauchen deshalb dringenst eine regelmässige Entlastungshilfe (Kinderbetreung zu Hause) zu Hause. Elio und Marlon schreien nach Aufmerksamkeit, welche sie von uns so gut es geht bekommen aber anscheinend nicht ausreichend. Severin und ich sind am Anschlag, denn Zeit für uns zum wirklich Auftanken ist ein Fremdwort geworden. Ist es zu viel verlangt einfach zu fünft als Familie sein und geniessen zu dürfen? Heisst es jetzt erneut loslassen und vertrauen? Ich weiss es nicht.

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