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Das Familienleben zu fünft macht Spass

Guten Morgen meine Lieben, ich hoffe, es geht euch allen gut.
Mattia ist ja schon einen Monat bei uns zu Hause und das Familienleben zu fünft macht Spass, Freude und bereichert mich sehr.
Ich bin richtig glücklich wie sich Mattia in seinem Tempo entwickelt, er mit seinen Brüdern Spass hat und unendlich viele Kuscheleinheiten bekommt. Machnmal fast zu viele, so dass ich als Mama für seine Ruheoasen schauen muss.

Marlon ist noch klein und unberechenbar im Umgang mit Mattia. Seine intensive Liebe äussert sich nicht immer mit feinen oder zarten Berührungen obwohl er es kann. In solchen Situationen ruhig zu bleiben, fällt mir oft schwer. Wenn ich mit Marlon dann schimpfe und ihm sage, dass sein Verhalten nicht geht, fühle ich diese Ohnmacht, denn ich weiss, dass er es nicht anders kann, Marlon mit seinen zweieinhalb Jahren noch klein ist, es noch nicht ganz verstehen kann, dass sein Umgang mit Mattia oft grob ist und es mir bewusst wird, dass er sein Bestes gibt.
Ihr seht, unser Alltag mit drei Kindern ist wieder da und wir geben unser Bestes auch wenn ich nicht immer das Gefühl habe, dass ich das Beste gebe und das Gefühl von versagen oft auftaucht, weil meine Ansprüche an mich als Mama hoch gesteckt sind... Das ist so, bringt aber nichts und so bin ich auf dem Weg, achtsam und bewusst wahrzunehmen, welche Emotionen, Gefühle mich täglich begleiten... ich den Ursachen in die Augen schauen darf, annehmen und integrieren kann und Heilung entstehen darf, denn wegdrücken von Emotionen und Gefühlen macht auf Dauer unglücklich und krank.
Welche Emotionen und Gefühle begleiten euch zurzeit?
Schaut genau hin, spürt und erkennt sie.

Marlon bringt mich momentan in eine Wutform, welche ich spüre und fühle, mir Angst macht, wenn es in mir so richtig brodelt und kocht. Ich weiss aber, dass ich sie nicht unterdrücken, wegdrücken oder verdrängen darf sondern meiner Wut in die Augen schauen muss und sie fragen darf woher sie kommt. Meine Wut stammt aus meiner Kindheit wie viele meiner Emotionen und Gefühle auch und zwar nicht, weil meine Eltern etwas falsch gemacht haben, nein, auch die haben ihr Bestes gegeben, sondern weil es so war und es Situationen, Erlebtes gab, welche diese Emotionen auslösten und ich als Erwachsene Claudia Jetzt bereit bin, diese Wutform zu erkennen, sie transformieren kann, denn meine Wut kommt dann, wenn ich meine, meinen Kindern gleichzeitig gerecht werden zu müssen; die Kinder an mir herumzerren können; ich nicht früh genug stopp sage; wenn ich meinen Raum, meine Oase nicht habe und ich nicht mein Potenzial, meine Kreativität ausleben kann. Mit dem ist jetzt Schluss. Es ist Zeit mir zu erlauben, dass meine Bedürfnisse, mein Wohlergehen absolut wichtig ist, denn wenn ich als Mama glücklich und zufrieden bin, dann sind es meine Kinder auch. Schaue auch du als Mama zu deinen Bedürfnissen, nimm Zeit und Raum nur für dich....ich übe mich auf jeden Fall darin.
Wenn eine scheiss Situation auftaucht, es mich verhudelt... was dann? Der Tipp „fuck it“ dabei zu denken, hab ich mal als Tipp bekommen, lässt in mir eine Gelassenheit erblühen und dass bringt mir im Alltag Ruhe und stressfreie Momente.
Kinder sind unsere Lehrer und auch wenn es oft verdammt nochmal schmerzt, anstrengend ist und sie mich auch in den Wahnsinn treiben können, bin ich mir bewusst, dass sie mich spiegeln, mir meine Schatten- und Sonnenseiten aufzeigen und ich mich weiterentwickeln kann, meiner Essenz, meinem Potenzial näher komme, weiterkomme in meinem Leben und ich mich in voller Fülle entfalten kann. Getraut euch auch euren Emotionen und Gefühlen Raum zu geben, sie wahrzunehmen, zu benennen, zu spüren und zu erleben, denn das macht unser authentisch Sein aus.
Das Leben steckt voller Überraschungen.
Happy Weekend ihr Lieben.

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